Diese Richtlinien (erarbeitet von Prof.
Dr. G. Schuster) sollen den Studierenden als Hilfe bei der formalen
Gestaltung ihrer Diplomarbeit bzw. ihres Praktikantenberichts im Fachbereich
Mechatronik dienen. Sie besitzen lediglich empfehlenden Charakter und erheben
keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Ein wissenschaftlicher (ingenieurmäßiger) Bericht sollte folgende Strukturierung aufweisen:
Im Folgenden die wichtigsten
Richtlinien in alphabetischer Ordnung:
Abkürzungs- und Symbolverzeichnis
Werden viele verschiedenartige Anhänge angefügt, so ist es sinnvoll ein separates Inhaltsverzeichnis für den Anhangsteil zu erstellen. Dieses ist dem Anhang voranzustellen.
"Diplomingenieur (FH)"
an der Fachhochschule Esslingen
Standort Göppingen
Fachbereich Mechatronik
Erklärung über die selbstständige Anfertigung der Arbeit
Ort, Datum, Unterschrift
| UA = U0 sinwt |
(3-2)
|
Im Textteil kann auf einfache Weise auf die Gleichungen Bezug genommen werden, wie folgendes Beispiel zeigt:
| DIN 5008 | Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung |
| DIN 1422 Teil 4 | Gestaltung von Forschungsberichten |
| DIN 1426 | Inhaltsangaben von Dokumenten |
| DIN 1505 Teil 2 | Titelangaben von Dokumenten: Zitierregeln |
| DIN 1505 Teil 3 | Titelangaben von Dokumenten: Literaturverzeichnis |
| DIN 1338 | Formelschreibweise und Formelsatz |
| DIN 461 | Grafische Darstellung in Koordinatensystemen (Diagrammerstellung) |
Kapitelnummerierungen
| 1 | Einleitung |
| ... | ... |
| 2.3.4 | Verbindungstechniken der AVT |
| 2.3.4.1 | Golddraht-Bonden |
| 2.3.4.2 | Aluminiumdraht-Bonden |
| ... | ... |
| 7 | Zusammenfassung |
Kurzfassung (Abstract)
Die Kurzfassung beschreibt in nur wenigen
Sätzen die Problemstellung und die Ergebnisse der Arbeit
und sollte insbesondere Schlüsselwörter (Keywords) enthalten.
| [1] | Leschik, M.: Word für Windows 6.0, Wissenschaftlich Arbeiten, optimal. 2. Aufl. Koschenbroich, bhv-Verlag, 1994. |
| [2] | Ebel, H. F. und Bliefert, C.: Schreiben und Publizieren in den Naturwissenschaften. 2. Aufl. Weinheim, VCH Verlagsgesellschaft mbH, 1991. |
| [3] | National Instruments Corp.: Lab View-Getting Started with LabView for Windows. Software-Dokumentation, 1992. |
| [4] | Jäger, H.: Persönliche Mitteilung. Fachhochschule Esslingen, 1999. |
Im Textteil wird mittels eckiger Klammern die jeweilige Literaturstelle zitiert, wie im Folgenden beispielhaft dargestellt ist:
Die Seitennummern sollen entweder oben und mittig auf der Seite oder in der Kopfzeile platziert werden.
Jeder Anhangsteil erhält eine
eigene Seitennummerierung.
Abb. 5-6 Bondpulltest, schematisiert
Tabellen erhalten die Bezeichnung:
Tab.
X-X (für Tabelle), Bilder die Bezeichnung:
Abb. X-X (für Abbildung),
Bild
X-X oder Fig. X-X (für Figur).
Die Unterschrift soll knapp und präzise formuliert sein, so dass der Leser die Darstellung auch ohne Kenntnis des Textinhaltes interpretieren kann.
Im Textteil kann auf einfache Weise auf Tabellen oder Abbildungen verwiesen werden. Beispiel:
Textteil
Der Hauptteil der Arbeit widerspiegelt die wissenschaftliche Leistung des Studierenden sowie seine Fähigkeit zur Beschreibung seiner Ergebnisse. Hiermit ist eine kurze, aussagekräftige und präzise Darstellung anzustreben, telegrammstilartige Formulierungen sind aber zu vermeiden. Die gesamte Arbeit ist in Sachform (also unpersönlich) zu schreiben sowie in Haupt- und Unterpunkte zu unterteilen. Wissenschaftliche Aussagen sind ausführlich zu begründen und Berechnungen/Ableitungen sind ausführlich anzugeben, so dass der Leser in der Lage ist, sie auf Richtigkeit zu überprüfen. Das Verständnis der Arbeit wird durch Tabellen und Abbildungen erhöht. Aus dem Textteil muss eindeutig der eigene Anteil des Studierenden hervorgehen und welche Erkenntnisse aus anderen Quellen übernommen wurden; letztere sind durch Angabe der Quelle zu kennzeichnen.
In der Zusammenfassung stellt
der Studierende ein Resümee der Untersuchungen sowie die aus seiner
Sicht weiterführenden Aufgaben dar.
Besonderheiten beim Praktikantenbericht zum 1. PS:
Insbesondere Berichte zum ersten Praktischen
Studiensemester können nur bedingt als "wissenschaftlich" bezeichnet
werden. Entsprechend haben die Studierenden hier die Möglichkeit den
Textteil in Form chronologisch geordneter Wochenberichte zu gestalten.
Hinweis: Praktikantenberichte werden
im Original den Studierenden zurückgegeben, Diplomarbeiten werden
vom betreuenden Professor(in) unter Verschluss gehalten.
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