Preisträger 2010/2011
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Preisträger 2010/2011: 3. Platz

Ergebnis

Zusammenfassung

In unserer Arbeit wurde der Fokus auf das aktive Einbinden des Auftraggebers als auch der von ihm gewünschten Zielgruppe gelegt. Somit wurde ein ethnografischer, qualitativer Forschungsansatz verfolgt.

Drei GI-Mitglieder wurden anhand halboffener Leitfaden-Interviews befragt. Dadurch erlangten wir ein besseres Verständnis über die Funktionsweise der Organisation sowie über die Kommunikationsziele und die Zielgruppe der Webseite. Als Zielgruppe wurde festgehalten, dass sowohl Experten aus dem akademischen Bereich, insbesondere Studierende, als auch aus der Praxis angesprochen werden sollen.

Anschließend wurden vier Vertreter der Zielgruppen befragt. Zunächst sollte der Befragte seine Bedürfnisse äußern, ohne die Webseite gesehen zu haben. Im zweiten Teil der Erhebung wurde der Befragte gezielt interviewt, während er die Webseite begutachtete. Hier wurde die thinking-aloud Methode angewandt.

Dabei wurde deutlich, dass die Webseite sowohl strukturell als auch inhaltlich kaum Interesse bei den Zielgruppen weckt, da die Haupt-Kommunikationsziele nicht prominent genug präsentiert wurden. Daraufhin wurden die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe expliziert. Anhand dieser Aussagen und den Ergebnissen einer heuristischen Evaluation nach Bastien-Scarpin, konnte das Projektteam unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Auftraggebers die Usabilityund Kommunikationsprobleme priorisieren.

Darauf aufbauend wurden die bedeutendsten Probleme neu konzipiert und dementsprechend prototypische Entwürfe der jeweiligen Oberfläche kreiert. Hier ging es insbesondere um inhaltliche sowie strukturelle Änderungen, weniger um das Erscheinungsbild der Webseite. Die bereits zuvor befragten Vertreter der Zielgruppen wurden gebeten, ein Feedback zu den Änderungen zu geben. Die veränderten oder auch neuen Funktionen wurden als sehr gut und hilfreich bewertet. Insgesamt würde die Webseite so an Intuitivität, Struktur und Attraktivität gewinnen.

Zuletzt wurde betont, dass der Prozess der Webseitengestaltung nicht bei ihrer Veröffentlichung aufhört, sondern regelmäßige Evaluationen und Weiterentwicklungen benötigt werden.