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| Brennstoffzellen
besitzen aufgrund ihres Funktionsprinzips einen sehr hohen elektrischen
Wirkungsgrad von 50 - 70 %. Zwar erreichen moderne Gas- und Dampfturbinen
- Kraftwerke ähnliche Wirkungsgrade, jedoch erst in sehr großen
Leistungsklassen. Brennstoffzellen sind diesbezüglich praktisch
unabhängig von der Größe. |
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Kraftmaschinenprozesse wie Motoren, Turbinen etc. nur im Betriebspunkt
ihren maximalen Wirkungsgrad aufweisen und bei geringerer Leistungsanforderung
eine deutlich abnehmende Effizienz zeigen, ist diese bei Brennstoffzellen
im Bereich von 30 bis 100 % in etwa konstant. Auch gegen kurze, moderate
Überbelastung ist sie unempfindich. |
| Die Brennstoffzelle
selbst besitzt wie Batteriesysteme eine ausgezeichnete Verfügbarkeit.
Steht Brenngas zur Verfügung, steht die volle Leistung innerhalb
von Bruchteilen von Sekunden zur Verfügung. Dieser Vorteil wird
nur durch die Eigenschaften der Peripherie (Lüfter, Pumpen, etc.)
eingeschränkt. |
Jede Brennstoffzelle
hat eine definierte Zellspannung und liefert je nach Zellfläche
einen bestimmten Strom. Durch die Verschaltung vieler solcher Zellen
in Reihen- und Parallelschaltung lässt sich prinzipiell jede gewünschte
Leistung bei jeder Spannung realisieren, angefangen von Kleinstanwendungen
mit einigen Milli-Watt bis hin zu einigen MW in großen Kraftwerksanlagen.
Einschränkungen sind eher gegeben durch die Peripherie (Lüfter,
Pumpen, etc.), die eine Brennstoffzelle versorgt. Der Aufwand steigt
hier sehr schnell, wollte man alle Leistungen entsprechend abdecken.
Hier werden sich eher bestimmte Leistungsklassen auf dem Markt etablieren. |
Die Brennstoffzelle
selbst besitzt keine bewegten Teile und arbeitet absolut absolut geräuschlos.
Gewisse Geräuschquellen entstehen jedoch durch die Peripherie (Lüfter,
Pumpen, etc.) |
| Brennstoffzellen
schneiden praktisch bei allen kritischen Umweltgasen hervorragend ab.
Die pro Kilowattstunde Strom erzeugten Mengen an Kohlendioxid (CO2)
sind vermindert durch den guten Wirkungsgrad, Schwefeldoxid ist vernachlässigbar
, da der zugeführte Brennstoff praktisch schwefelfrei sein muss
und die Bildung von Stickoxiden (NOx) ist nur mit allerfeinsten Messmethoden
nachweisbar, weil die Reaktionen bei verhältnismäßig
niedrigen Temperaturen ablaufen (Nennenswerte NOx - Bildung erst bei
Temperaturen größer 1000 °C). |
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